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Bettina Schaap
Leaders Academy GmbH

Das war meine beste berufliche Entscheidung.

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Schon früh entstand der Wunsch Lehrerin zu werden, den mir mein Vater austrieb mit dem Glaubenssatz „Bettina du kannst werden was du willst, aber tue mir einen Gefallen, werde keine Beamtin.“ Rückblickend gesehen bin ich ihm für diesen Tipp dankbar, weil ich kein Mensch von Routinen bin und mich viel lieber entwickle.

Nach dem BWL-Studium in Köln habe ich mich für den Berufseinstieg im Marketing von Henkel KGaA entschieden und Marken wie Pril und Persil geführt. Mit diesem Einstieg habe ich die Professionalität erfahren, die mich bis heute prägt. Dadurch wurde meine Persönlichkeit erstmals bewusst entwickelt und es entstand der Wunsch, mein Potential zu erkunden und auszuschöpfen. Diesen Weg habe ich immer verfolgt und das brachte mich bei Sony zum Internationalen Key Account Manager für Media Markt und zur kfm. Geschäftsführung in Media Märkten.

Manchmal wird man zum Glück geschubst und so war es bei mir, als sich der Weg von mir und dem damaligen Unternehmen trennte. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, eine anspruchsvolle, selbstbestimmte und vor allen Dingen aber sinnstiftende Aufgabe anzustreben, wo ich all meine Erfahrungen, die ich bis dahin gesammelt hatte, nutzen kann. Als ich Anfang 50 war, wurde mir klar, dass ich noch das letzte Drittel meines Berufslebens vor mir hatte. Ich wollte diese Phase mit Freude und voller Energie angehen. Durch meine Stationen – darunter 14 Jahre bei Top-Unternehmen wie Henkel und Sony sowie als kaufmännische Geschäftsführerin in fünf MediaMärkten – hatte ich das perfekte Fundament. Ich wusste, dass ich mit diesem Erfahrungsschatz einen echten, sinnstiftenden Mehrwert als Beraterin für Unternehmen bieten kann.

Mit dem Gedanken an die Selbstständigkeit erinnerte ich mich an einen alten Traum, den ich während meines Studiums gehegt habe. Da habe ich mich für Marketing, für Organisationslehre und für Informatik interessiert, alles Themen, die ich sehr praxisnah fand. Es entstand die Idee, dass ich doch irgendwann mal Unternehmerin werden möchte. Welche Bedeutung die Selbstständigkeit nach der Gründung hatte, habe ich sehr schnell festgestellt. Nämlich, dass diese Selbstständigkeit eigentlich exakt meiner Persönlichkeit und meiner Art und Weise zu arbeiten, entsprach. Ich hab mich sehr wohl gefühlt jeden Tag irgendwie anders zu gestalten weil ich gemerkt habe wie abwechslungsreich und neugierig ich eigentlich bin.

Die Selbstständigkeit hat mein Erwerbsleben nur positiv beeinflusst, mein Glaubenssatz war „ich kann endlich das verdienen was ich verdiene“ weil ich tatsächlich über den Gender Gap also über das weniger verdienen als Frau mittlerweile nicht nur Frust, sondern tatsächlich auch Wut bekommen habe. Diese Wut hat sich also in meiner Selbstständigkeit als eher nützlich erwiesen. Negatives hab ich wenig erlebt weil ich relativ schnell gemerkt habe, dass ich in der Lage war, Überzeugungskraft zu entwickeln. Eine Fähigkeit die mir im Konzern abhandengekommen war und deshalb konnte ich erst mal einfach nur Positives aus meiner Selbstständigkeit mitnehmen.

Die Selbständigkeit hat mich zu einer wirkungsvolleren, behutsamen und bewussteren Person entwickelt. Ärger über Kollegen oder über Dinge, die nicht vorangegangen sind, die mich Kraft gekostet haben, all diese Dinge sind entfallen. Damit hat es auch mein Privatleben sehr bereichert und mich zu einem besseren Menschen, zu einer besseren Freundin, zu einer besseren Schwester und zu einer besseren Partnerin gemacht.

Franchise ist in jedem Fall eine großartige Unterstützung und hat mich immer getragen. Spätestens durch Corona war klar wie wichtig es ist in einem guten Netzwerk unterwegs zu sein. Ich tausche mich immer mit meinen Kollegen aus und bin neugierig auf Entwicklungen, die stattfinden. Tatsächlich sind meine Erwartungen und auch die finanziellen Erfolge übertroffen worden.

Die größten Chancen liegen darin, dass talentierte und unternehmerisch denkende neugierige Menschen ihre Talente ausleben können und damit in ihrer Selbstständigkeit zu einem erfüllten und zufriedenen Unternehmertum kommen können.

Bettina Schaap

Bettina Schaap war fast 30 Jahre als Führungskraft bei Unternehmen wie Henkel KGaA, Sony Deutschland und Media Markt tätig – zuletzt als Geschäftsführerin in Media Märkten an den Standorten wie Bamberg, Göttingen und Regensburg. Im Rahmen der Geschäftsführung verschiedener Media Märkte sammelte sie vielfältige Führungserfahrungen, die für ihre aktuelle Traineraufgabe sehr wertvoll sind. Das wissen die Kunden sehr zu schätzen, was in Kundenfeedbacks, Empfehlungen und Folgeaufträgen dokumentiert ist. Fachliche Qualifikation sammelte Bettina Schaap insbesondere im Marketing, Vertrieb und Service. In den letzten dreizehn Jahren bildete sie als Leiterin der Leaders Academy Bamberg-Würzburg fast 1000 Führungskräfte erfolgreich aus. Aus mehr als 250 kleinen, mittleren bis großen Unternehmen.

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